LAND AM MEER
Die Maremma, das „meernahe Land“, von den Römern „maritima“ genannt. Das übliche Klischee von der Kulturlandschaft mit pittoresken Zypressenalleen und herausgeputzten Städtchen weicht einer Naturlandschaft mit Wald, Bodenschätzen und Küsten, ohne großer kultureller Glanzlichter. Dieser südliche Teil der Toskana war über Jahrhunderte ein berüchtigtes Sumpfgebiet, dessen gefährliche Ausdünstungen bis in die Täler des Chianti hinaufzogen, wie Dante es so eindringlich beschreibt.